Michael Hilti, Vorstandsvorsitzender der Hilti AG, über seine Eindrücke vom diesjährigen World Economic Forum: Hilti: "Es werden zu wenig Lösungen erarbeitet"

Michael Hilti, Vorstandsvorsitzender der Hilti AG, über seine Eindrücke vom diesjährigen World Economic Forum
Hilti: "Es werden zu wenig Lösungen erarbeitet"

Ich selbst war nur von Sonntagmittag bis Montagabend (26.- 27. Januar) in Davos und nur in der Untergruppe "Governors Meeting for Construction & Engineering" präsent. Damit sind die "großen" Ereignisse im Konferenzzentrum an mir vorbeigegangen.

Themen, die wir behandelt haben, waren insbesondere Fragen des Kampfes gegen die Korruption und die Evaluation der Möglichkeit, dazu spezielle globale Prinzipien (Code of Practice) zu entwickeln. Ein Thema, das in seiner Komplexität noch intensiver Nachbearbeitung bedarf.

Ich bin in den vergangenen fünf Jahren selbst dreimal am WEFgewesen (99-01-03) und jeweils nur immer für diese Special Session von eineinhalb Tagen. Die Diskussionen mit wesentlichen Bauträgern und Specifiern (Design Offices) geben immer wieder einen guten Eindruck über die heutigen wie zukünftigen Schwerpunkte und Herausforderungen unsere Industrie.

Ein Problem des WEF, das aber nicht neu ist, sind die vielen "Short Sessions" (incl. Plenumveranstaltungen im Kongresssaal), die ein in die "Tiefe" gehen nicht erlauben und eigentlich aufgrund der Zeitlimits auch intensive Fragenstellungen nicht erlauben. So werden zwar viele Dinge angesprochen, aber zuwenig Lösungen erarbeitet. Vielleicht ist das auch mit einem so großen Personenkreis nicht möglich.

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