Archiv
Michael Schumacher: «Dominanz war nicht so groß»      

Warum haben Sie nach Ihrem Sieg beim Großen Preis von Europa nicht wie sonst gejubelt?

Warum haben Sie nach Ihrem Sieg beim Großen Preis von Europa nicht wie sonst gejubelt?

Schumacher: «Ich möchte mich dafür entschuldigen, dass heute auf dem Podium nicht die übliche Freude vorhanden war. Wir mussten leider den Tod von Umberto Agnelli hinnehmen, der ein großer Unterstützer von Ferrari in jeder Hinsicht war. Das war ein Riesenschock, diese Nachricht zu bekommen. Dementsprechend gering und wenig ist heute die Freude natürlich über diesen Eins-und-Zwei-Sieg ausgefallen. Ich hoffe, dass man dafür Verständnis hat.»

Haben Sie mit der Dominanz an diesem Wochenende gerechnet?

Schumacher: «Wenn man das Ganze vernünftig analysiert, dann stellt man fest, dass die Dominanz nicht so groß war, wie sie ausgesehen hat, dass sie begünstigt war durch den zweiten Platz, den Kimi Räikkönen am Anfang vom Rennen hatte und der dann das Feld sicherlich ein bisschen aufgehalten hat. Ich konnte frei fahren, habe einen Riesenvorsprung herausgefahren, was mir unter normalen Bedingungen nicht gelungen wäre.»

Was erwarten Sie von den weiteren Rennen? Viele sagen, Ihnen ist die WM nicht mehr zu nehmen.

Schumacher: «Ich nehme sie gern beim Wort. Aber leider Gottes hilft das nicht. Letzten Endes stehen noch elf Rennen aus, und es sind noch 110 Punkte zu vergeben. Und insofern machen die 14 Punkte Unterschied, die ich zu Rubens habe, im Verhältnis zu den ausstehenden Punkten reichlich wenig aus.»

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%