Michael Schumacher trifft beim „Race of Champions“ auf die Meister aller Klassen
Die Mutter aller Rennen

Wenn es am Samstag im Pariser Stade de France rund geht, dürfen die Fußballprofis nur zuschauen. Wo sonst Rasen und Tore stehen, liegt eine Asphaltpiste - einen Kilometer lang, sieben Meter breit. In Form einer acht ist die Rennstrecke die Bühne für das Treffen der Motorsportelite.

PARIS Beim "Race of Champions Nations Cup" (ab 19 Uhr live bei Eurosport) trifft dann Weltmeister Michael Schumacher einmal nicht auf seine Formel-1-Kollegen, sondern duelliert sich mit Fahrern aus anderen Rennserien. In acht Länderteams treten insgesamt 16 Fahrer gegeneinander an. Dabei bildet der siebenmalige Champion gemeinsam mit dem früheren Rallye-Europameister Armin Schwarz aus Oberreichenbach das deutsche Team. "Ich mag die Idee, dass Fahrer aus verschiedenen Serien gegeneinander antreten", erklärte Schumacher: "Normalerweise ist das ja leider nicht möglich. Deshalb ist es einfach schön, hier die Gelegenheit dazu zu haben."

Am Start sind unter anderem Rallye-Weltmeister Sébastien Loeb (Frankreich) im Team mit Ex-Formel-1-Pilot Jean Alesi sowie die besten Fahrer aus den Rennserien Nascar, Champcar und Indy Racing League (IRL) sowie der 500 Meilen von Indianapolis. Außerdem zählen zu den Startern prominente Piloten wie die Formel-1-Fahrer Felipe Massa (Brasilien) und David Coulthard (Großbritannien), die früheren Rallye-Weltmeister Colin McRae (Großbritannien) und Marcus Grönholm (Finnland) sowie DTM-Champion Mattias Ekström (Schweden).

Erstmals wurde das "Race of Champions" im Jahre 1988 ausgetragen. Michèle Mouton und Fredrik Johnson, Partner von International Media Productions (IMP), wollten mit der Trophäe für den Fahrer aller Klassen Henri Toivonen ehren. Der Rallyefahrer war 1986 als Führender der Weltmeisterschaft beim Korsika-Rennen tödlich verunglückt.

Bevor die Fahrer jedoch den Pokal in den Händen halten, müssen die Teams gegeneinander antreten. Gefahren wird in vier verschiedenen Fahrzeugen: mit einem Honda CBR, einem Ferrari Modena 360 Challenge, einem Citroen Xsara WRC und einem Peugeot 307 WRC. Die Teams, die sich pro Nation aus einem Rallye- und einem Rundkurs-Fahrer zusammensetzen, bestreiten zunächst Viertel- und Halbfinals mit zwei Läufen im K.o.-System. Weil die Duelle im Fünf-Minuten-Takt stattfinden, ist das Spektakel für die Zuschauer attraktiver als ein normales Rennen. Die Finals werden in drei Läufen ausgetragen.

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