Michael Sommer ist Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes
Sommer: "Weltwirtschaft steckt in der Vertrauenskrise"

Warum fahren Sie zum World Economic Forum?

Ich bin nach Davos gefahren, um deutlich zu machen, dass Gewerkschaften nicht gegen Globalisierung sind. Sie muss aber politisch so gestaltet werden, dass mehr Menschen die Chance bekommen, in Würde und frei von Armut zu leben.

Was hat Sie beim diesjährigen World Economic Forum am meisten erstaunt?

Erstaunt nicht, aber gefreut hat es mich, dass offenkundig immer mehr Wirtschaftsvertreter und Unternehmen erkennen, dass sie auch soziale Verantwortung haben. Das Weltwirtschaftsforum ist glücklicherweise längst kein Club der globalen Kapitalisten mehr. Das Teilnehmerspektrum ist breiter und bunter geworden.

Was haben Sie in diesem Jahr an neuen Einsichten mit nach Hause genommen? Was haben Sie in Davos gelernt?

Es war keine neue Erkenntnis, wurde in Davos aber noch einmal bestätigt: Nicht die deutsche Wirtschaft allein befindet sich in einer schwierigen Lage. Wir haben es mit einer allgemeinen Vertrauenskrise über die weitere Entwicklung der Weltwirtschaft zu tun.

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