Michigan-Index klettert von 80,6 auf 85,0 Punkte
US-Verbrauchervertrauen steigt stärker als erwartet

Das Vertrauen der US-Verbraucher in die Wirtschaftsentwicklung ihres Landes hat sich einer Umfrage der Uni Michigan zufolge im November überraschend deutlich verbessert.

Reuters NEW YORK. Grund sei vor allem die Entspannung am Arbeits- und Aktienmarkt sowie die kräftige Leitzinssenkung der US-Notenbank (Fed) von vergangener Woche.

Der vorläufige Index des Verbrauchervertrauens der Uni Michigan stieg auf 85,0 von endgültig 80,6 Punkten im Oktober, wie am Freitag aus New Yorker Finanzkreisen verlautete. Von Reuters befragte Volkswirte hatten im Schnitt lediglich einen Anstieg auf 82,3 Punkte vorausgesagt.

Der von Anlegern und Volkswirten stark beachtete Index gilt als wichtiges Konjunkturbarometer, das die Stimmung und das Kaufverhalten der US-Verbraucher im Voraus anzeigt. Die Konsumausgaben machen rund zwei Drittel der Wirtschaftsleistung der USA aus.

Den Angaben aus Finanzkreisen zufolge stieg der Index der gegenwärtigen Bedingungen, der die Einschätzung der aktuellen finanziellen Situation der Verbraucher wiedergibt, im November auf 93,8 (Vormonat 92,4) Punkte. Der Index der Erwartungen für die nächsten zwölf Monate kletterte auf 79,2 (73,1) Zähler.

Der vorläufige Index beruht auf der telefonischen Befragung von rund 300 US-Bürgern. Für die Ermittlung des endgültigen Indexes am Monatsende werden weitere 200 Bürger befragt.

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