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Micron Technologies verfehlt Prognosen

Der Hersteller von DRAM Chips konnte im ersten Quartal den Gewinn um drei Prozent auf 352 Millionen Dollar oder 58 Cents pro Aktie steigern. Damit wurden die durchschnittlichen Ertragsschätzungen um zwei Cents verfehlt.

Der Umsatz verfehlt ebenfalls mit 1,83 Milliarden Dollar die Erwartungen um rund 200 Millionen Dollar. PC-Hersteller haben zu Jahresanfang die Lagerbestände aufgestockt, um für das saisonal robuste zweite Halbjahr vorbereitet zu sein. Da sich die Erholung nicht umgesetzt hat, wurden die Lagerbestände auf Kosten von Micron Technologies abgebaut, so Vice President Mike Sandler. Abgesehen von der Nachfrageflaute, sorgte ein Überangebot von Chips für einen Rückgang der Brutto-Gewinnmargen von 58 Prozent im vierten Quartal auf 49 Prozent.



Goldman Sachs spricht von einem kurzfristig noch schwierigen Umfeld, bleibt aber auf Grund des Verhältnis von Chance zu Risiko längerfristig bullish. Das Management deutete etwas niedrigere Verkaufspreise als erwartet an. Daher senkt Goldman die Gewinnerwartungen für das zweite Quartal von 25 auf 15 Cents pro Aktie. An dem 70 Dollar Kursziel aber hält man fest.

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