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Microsoft abermals in der Bredouille

Der Softwarekonzern Microsoft kann in einem laufenden Gerichtsverfahren nun doch nicht mit einer schnellen Einigung rechnen.

Sowohl Klägergruppen als auch einige Firmen stimmen der bisherigen Vereinbarung nicht zu. In dem Verfahren wird Microsoft vorgeworfen, seine quasi monopolartige Stellung ausgenutzt zu haben, um Software zu überhöhten Preisen zu verkaufen. Nach der vorläufigen Einigung vom 20. November sollte das Unternehmen Computer und Software im Wert von 1,1 Milliarden Dollar minderbemittelten Schulen stellen. Fünf Bundesstaaten haben sich nun für höhere Zahlungen ausgesprochen, ebenso der Software-Industrieverband. Auch Red Hat, das ein konkurrierendes Computer-Betriebssystem vertreibt, stimmt dem Vorschlag nicht zu. Die Anhörung in dem Verfahren ist für heute angesetzt. Kommt es nicht zu der Einigung, muss Richter Frederick Motz aus Baltimore eine andere Lösung herbeiführen.

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