Archiv
Microsoft: Bilanz der Analystenkonferenz

Die gestrige Analystenkonferenz von Microsoft wird von den Goldman Sachs Analysten als moderat positiv, im Grunde aber ereignislos bezeichnet. Dementsprechend hält die Investment Bank an den Gewinnerwartungen und der bisherigen Einstufung fest. Ob Microsoft gegen die Klage wegen unlauteren Wettbewerbs vor dem Supreme Court, der höchsten US-Gerichtsinstanz, Berufung einlegen wird, soll in einer Sitzung an diesem Freitag besprochen werden.

Laut Goldman Sachs dürfte das Management diesen Schritt befürworten. Die Markteinführung von Windows XP, der neuesten Version des erfolgreichen Windows Betriebssystems, am 25. Oktober dürfte auf die PC-Verbrauchernachfrage stimulierend wirken. Wenn man jedoch bedenkt, dass für das Betriebssystem Speicherkapazitäten von mindestens 128 Megabytes erforderlich sind und Schwierigkeiten mit der Kompatibilität älterer PC-Modelle bestehen, dürfte die Nachfrage nicht wirklich explosiv verlaufen. Das Management betonte auf dem Treffen die Ausweitung der Produktbereiche des Konzerns. So macht die Server-Sparte mittlerweile 20 Prozent des Umsatzes aus. Auf Verbraucher fokusierte Produkte wie der MSN Mailservice erreichen einen Umsatzanteil von zehn Prozent. Mit einer weit fortgeschrittenen Sättigung des PC-Marktes muss Microsoft neue Produkte aufbauen, um das zukünftige Wachstum zu sichern. Goldman Sachs empfiehlt die Aktie weiterhin zum Kauf.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%