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Microsoft: Japaner müssen länger auf X-Box warten

Microsoft hat die Markteinführung der Spielkonsole X-Box in Japan auf Februar 2002 verschoben. Eigentlich hätte die Box - die erste in der Microsoft-Produktpalette - im Herbst in die Läden kommen sollen.

Der Software-Gigant aus Seattle will sich zunächst aber ganz auf den amerikanischen Markt konzentrieren. In den USA kommt die Konsole im November, und damit rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft zu einem Stückpreis von 299 Dollar auf den Markt. Am ersten Verkaufstag wird Microsoft zwischen 600 000 und 800 000 Konsolen ausliefern, bis Jahresende rechnet das Unternehmen mit 1,5 Millionen verkauften Exemplaren. Für Japan sind weder Stückzahl noch Preis bekannt. Der Markt für Videospiele hat weltweit ein Volumen von 20 Milliarden Dollar, Microsofts eingeführte Konkurrenten sind Sony und Nintendo, die ihre Produkte - Playstation und GameCube - durch die X-Box nicht gefährdet sehen. Die Microsoft-Aktie machte im Handel Vormittagsverluste wett und legte bis Börsenschluss zwei Prozent zu. Seit Jahresbeginn ist das Papier um 43 Prozent gestiegen.

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