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Microsoft: Match-Ball für Steffi Graf

Der Microsoft GmbH droht im Rechtsstreit um manipulierte Bilder der Tennisspielerin Steffi Graf in Internet-Foren offenbar eine Niederlage.

Reuters DÜSSELDORF. Die zuständige Kammer des Oberlandesgerichts (OLG) Köln neige nach einer mündlichen Verhandlung zu der Auffassung, dass Microsoft für die Bilder rechtlich verantwortlich sei, sagte ein Gerichtssprecher am Dienstag. Graf hatte eine Sperrung der Seite und eine Unterlassungserklärung des Unternehmens gefordert. Das Landgericht Köln hatte ihr zuletzt Recht gegeben. (Az.: U221/01)

Auf der Homepage einer bei Microsoft verzeichneten Internet- Domain waren nach Gerichtsangaben von einem privaten Nutzer Bilder von Prominenten angeboten worden, unter denen sich bis zum 21. Juni 2001 auch "Fotomontagen mit pornographischem Charakter" befunden hätten, die Graf darstellen sollten. Nach einer entsprechenden Aufforderung der Tennisspielern waren die Angebote gesperrt worden. Microsoft hatte aber die von Graf geforderte Unterlassungserklärung verweigert. Dagegen hatte Graf beim Landgericht Köln erfolgreich geklagt. Microsoft hatte sich daraufhin an das Oberlandesgericht gewandt.

Die OLG-Kammer wolle ihr Urteil am 28. Mai fällen, sagte der Sprecher.

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