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Microsoft mit Jahresgewinn von 8,2 Milliarden Dollar

Redmond (dpa) - Microsoft hat im vierten Quartal und im gesamten Geschäftsjahr 2003/2004 (30. Juni) dank des guten Geschäfts mit seinem Windows-Betriebssystem sowie seiner Office- und Server- Software starke Gewinnsteigerungen verbucht.

Redmond (dpa) - Microsoft hat im vierten Quartal und im gesamten Geschäftsjahr 2003/2004 (30. Juni) dank des guten Geschäfts mit seinem Windows-Betriebssystem sowie seiner Office- und Server- Software starke Gewinnsteigerungen verbucht.

Dies hat Microsoft am Donnerstag nach Börsenschluss mitgeteilt. Der Onlinedienst MSN habe erstmals schwarze Zahlen geschrieben. Der weltweite PC-Absatz laufe auf Hochtouren, und davon profitiere Microsoft mit seinen Windows- Betriebssystem sowie seiner Anwendungssoftware.

Der weltgrößte Softwarekonzern habe im Schlussquartal des abgelaufenen Geschäftsjahres den Umsatz gegenüber der Vorjahresvergleichszeit um 15 Prozent auf 9,3 Milliarden Dollar erhöht. Der Quartalsgewinn legte auf 2,7 Milliarden Dollar (2,2 Mrd Euro) zu gegenüber 1,5 Milliarden Dollar im vierten Quartal des vorangegangenen Geschäftsjahres. Der Gewinn pro Aktie erhöhte sich auf 25 (Vorjahresvergleichszeit: 14) Cent.

Die Gesellschaft setzte im Gesamtjahr 36,8 (32,2) Milliarden Dollar um und verdiente 8,2 (7,5) Milliarden Dollar. Der Jahresgewinn pro Aktie betrug 75 (69) Cent. Mitarbeiterentlohnungen in Form von Aktien schlugen sich mit 35 Cent je Aktie nach Steuern zu Buch. Der Vergleich im Rechtsstreit mit Sun Microsystems und die Strafe der EU belasteten das Ergebnis mit 17 Cent je Aktie. Es gab eine Steuergutschrift von zwei Cent je Aktie.

Microsoft hatte in dieser Woche eine Verdoppelung der regulären Dividende, eine einmalige Sonderdividende von drei Dollar je Aktie oder insgesamt 32 Milliarden Dollar sowie Aktienrückkäufe von 30 Milliarden Dollar über vier Jahre angekündigt. Damit will Microsoft den eigenen Aktionären innerhalb von vier Jahren bis zu 75 Milliarden Dollar zukommen lassen.

Finanzchef John Connors verwies auf den 15-prozentigen Umsatzanstieg im Schlussquartal und den 14-prozentigen Umsatzzuwachs im Gesamtjahr. Es habe starke Leistungen in allen sieben Geschäftsbereichen gegeben.

Microsoft rechnet für das laufende Quartal mit einen Umsatz von 8,9 Milliarden Dollar bis neun Milliarden Dollar und mit einem Gewinn von 25 Cent je Aktie, worin Nachsteuerbelastungen von fünf Cent für Mitarbeiterentlohnung in Aktienform enthalten seien.

Der in Redmond (Washington) ansässige Software-Branchenführer geht für das Gesamtjahr 2004/2005 von einem Umsatz von 38,4 Milliarden Dollar bis 38,8 Milliarden Dollar und von einem Gewinn von 1,05 Dollar bis 1,08 Dollar je Aktie aus. Darin seien sechs Cent je Aktie Sonderbelastung für Mitarbeiterentlohnung in Form von Aktien enthalten.

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