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Microsoft nutzt Corel als Hintertür für Net-Technik auf Linux-Basis

dpa/afx REDMOND. Der amerikanischen Softwarekonzern Microsoft hat sich mit der Beteiligung an dem kanadischen Softwarehaus Corel eine Hintertür für die Portierung seiner ".Net"-Software auf den Windows-Konkurrenten Linux geschaffen. Das berichtet der Branchendienst ZDNet unter Berufung auf bei der US-Börsenaufsicht Sec offengelegten Vertragsdetails. Demnach erhält Microsoft durch seine Beteiligung das Recht, Corel mit dem Umschreiben von Teilen seiner Internet-Software ".Net" auf das kostenlosen Computerbetriebssystem Linux zu beauftragen. Dabei würde Microsoft alle Rechte an einer Linux-Version von ".Net" erhalten.

Hinter ".Net" steht Microsofts Ansatz, Personal Computer, Mobilgeräte und das Internet zu integrieren. ZDNet zufolge hat Microsoft drei Jahre Zeit, um den Auftrag für ein ".Net" für Linux zu vergeben. Corel sei verpflichtet 20 Entwickler und mindestens 10 Tester für solch ein Projekt abzustellen.

Microsoft hatte Anfang Oktober den Kauf von 24 Mill. Corel-Aktien angekündigt, wodurch Microsoft 24,6% an dem kanadischen Unternehmen halten würde.

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