Microsoft-Programm soll Unterhaltungselektronik steuern
Erste Media-Center PCs drängen ins Wohnzimmer

Ein Jahr nach dem US-Start ist eine neue Gattung von Multimedia-PCs auch in Europa gelandet: Die Media Center im PC-Gehäuse. Die exklusiv mit dem Betriebssystem Windows XP Media Center Edition ausgerüsteten Multimedia-PCs sollen auch deutsche Wohnzimmer erobern. Die ersten Käufer kommen aus der Gruppe der "frühen Anwender", die immer den neuesten Trend suchen.

HB DÜSSELDORF. Nach Berichten internationaler Computerzeitschriften sind Windows Media Center PCs in den USA, Kanada und Korea bereits ein Renner. Eine Reihe namhafter Hersteller, darunter Hewlett-Packard, Gateway Computer, Samsung, Toshiba und Viewsonic, bieten dort Media-Computer in verschiedenen Ausstattungen an. Nun sollen die mit dem gleichnamigen Softwarepaket von Microsoft ausgerüsteten Media Center PCs auch deutsche Wohnzimmer erobern.

Ursprünglich war die Betriebssystem-Variante Windows XP Media Center Edition des Softwaregiganten aus Redmond für Studentenbuden auf den Campi der US-Universitäten konzipiert. Der PC sollte nicht nur für E-Mails, das Internet und Studienarbeiten herhalten, sondern auch den Fernseher ersetzen, für den in beengten Wohnheim-Zimmern kein Platz ist. Doch nun soll das unter dem Kodenamen "Harmony" entwickelte Programmpaket auch ins heimische Wohnzimmer.

Bill Gates oberstes Ziel dabei ist, den mit Microsoft-Software ausgestatteten Personalcomputern in Zeiten starker Marktsättigung weiter den Erfolg zu sichern. Seit Anfang Oktober sind daher auch in Europa erste Media-Center PCs im Angebot. In Deutschland gehören 4MBO, Fujitsu-Siemens, Medion, Packard Bell, Toshiba und Wortmann zu den frühen Anbietern des neuen Mediums. Die Preise liegen zwischen 900 und 2500 ?. Weitere Hersteller, darunter Actebis, Gericom, Hewlett-Packard, Hyrican, L&S Electronic, Tarox, Vobis und Yakumo, werden in den nächsten Monaten folgen.

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