Microsoft-Prozess
Gutachter: Weniger Windows ist machbar

Im Kartellverfahren gegen Microsoft hat ein Gutachter erklärt, dass der Software-Konzern auch eine modulare Version von Windows entwickeln könnte.

WiWo/AP WASHINGTON. Auf diese Weise hätte der Anwender bei bestimmten Funktionen die Möglichkeit, die Windows-Anwendung gegen das Angebot eines anderen Herstellers auszutauschen, erklärte Andrew Appel von der Universität Princeton. Eine solche von neun klagenden US-Staaten angestrebte Lösung im Kartellverfahren gegen Microsoft sei somit zumindest technisch machbar.

Ein modulares Software-Design sei ein anerkannter Standard in der Programmierung, sagte Appel. Mit der Entwicklung einer Embedded-Version von Windows XP habe Microsoft selbst gezeigt, dass bestimmte Software-Funktionen als getrennte Bausteine des Betriebssystems bereit gestellt werden können. Im Unterschied zur PC-Version ließen sich bei dieser Windows-Version für das interaktive Fernsehen bestimmte Funktionen entfernen.

Microsoft-Vorstandschef Steve Ballmer hat hingegen erklärt, dass sein Unternehmen bei einer solchen Auflage Windows vom Markt nehmen müsse.

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