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Microsoft: Schwach vor Ergebnissen

Der Software-Konzern wird an diesen Mittwoch Ergebnisse melden. Henry Blodget von Merrill Lynch geht davon aus, dass der angepeilte Gewinn pro Aktie von 42 bis 43 Cents eingehalten werden kann.

Sinkende IT Ausgaben und branchenweit schleppende PC Absätze, dürften den Umsatz jedoch unerwartet stark belastet haben. Statt der Prognosen von 6,3 bis 6,4 Milliarden Dollar, dürfte der Umsatz bei lediglich 6 Milliarden Dollar liegen. Ferner müsse man davon ausgehen, dass das Management die Aussichten für das Fiskaljahr 2002 nach unten reden wird.

Der Gewinn pro Aktie dürfte lediglich in einer Spanne von 1,70 bis 1,80 Dollar liegen. Die durchschnittlichen Erwartungen liegen derzeit noch bei 1,96 Dollar pro Aktie. Stimmt die Vermutung von Blodget, wird Microsoft im Fiskaljahr 2002 kein Ertragswachstum verzeichnen. Wie Investoren auf eine solche Entwicklung reagieren werden, ist noch nicht abzusehen. Einige Investoren dürfte eine derart niedrig gesetzte Meßlatte begrüßen und als Boden betrachten. Anderen dürfte die Aktie in Anbetracht des nicht vorhandenen Ertragswachstums und hohen KGVs zu teuer erscheinen. Blodget stuft den Wert weiterhin mit "zukaufen" ein.

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