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Microsoft steigert Ergebnis im 4. Quartal - Umsatzprognose angehoben

(dpa-AFX) Redmond - Der weltgrößte Softwarekonzern Microsoft < Msft.NAS > < MSF.FSE > hat Gewinn und Umsatz im vierten Quartal (Ende Juni) deutlich gesteigert. "Wir hatten ein großartiges Quartal mit einem Umsatzwachstum von 15 Prozent", sagte Finanzchef John Connors am Donnerstag in Redmond. Alle Geschäftsbereiche hätten die Erwartungen des Konzerns erfüllt oder sogar übertroffen. Für das laufende Geschäftsjahr hob Microsoft seine Umsatzerwartung leicht an, wegen der milliardenschweren Ausschüttung an die Aktionäre schraubt der Branchenprimus seine Gewinnprognose aber zurück.

(dpa-AFX) Redmond - Der weltgrößte Softwarekonzern Microsoft < Msft.NAS > < MSF.FSE > hat Gewinn und Umsatz im vierten Quartal (Ende Juni) deutlich gesteigert. "Wir hatten ein großartiges Quartal mit einem Umsatzwachstum von 15 Prozent", sagte Finanzchef John Connors am Donnerstag in Redmond. Alle Geschäftsbereiche hätten die Erwartungen des Konzerns erfüllt oder sogar übertroffen. Für das laufende Geschäftsjahr hob Microsoft seine Umsatzerwartung leicht an, wegen der milliardenschweren Ausschüttung an die Aktionäre schraubt der Branchenprimus seine Gewinnprognose aber zurück.

Wie die im US-Leitindex Dow Jones < Indu.IND > notierte Gesellschaft mitteilte, kletterte der Überschuss auf 2,69 (Vorjahr: 1,48) Milliarden US-Dollar oder 0,25 (0,14) Dollar je Aktie. Der Umsatz erhöhte sich im vierten Quartal auf 9,29 (8,07) Milliarden Dollar.

Mit seinem Quartalsergebnis erfüllte Microsoft die Erwartungen des Marktes nur zum Teil. Die vom Finanzdienstleister multex befragten Analysten hatten im Durchschnitt mit einem Gewinn je Aktie von 0,28 Dollar und einem Umsatz von 9 Milliarden Dollar gerechnet. Der Software-Hersteller selber hatte einen Umsatz zwischen 8,9 und 9,0 Milliarden Dollar in Aussicht gestellt. Je Aktie hatte Microsoft 0,23 Dollar angepeilt.

Ausblick

Für das erste Quartal 2004/2005 erwartet Microsoft einen Umsatz zwischen 8,9 und 9,0 Milliarden Dollar und einem verwässerten Gewinn je Aktie (EPS) von 0,25 Dollar. Im Gesamtjahr soll der Umsatz auf 38,4 bis 38,8 Milliarden Dollar klettern und damit leicht höher als bislang angekündigt.

Microsoft nahm seine Prognose für den EPS-Gewinn auf 1,05 bis 1,08 Dollar zurück. Das Unternehmen begründete den Schritt mit der geplanten Sonderausschüttung an die Aktionäre. Vor zwei Tagen hatte die Softwareschmiede angekündigt, seinen Aktionären in den kommenden vier Jahren insgesamt 75 Milliarden Dollar zukommen zu lassen.

Die Aktien von Microsoft reagierten nachbörslich mit Verlusten auf den Quartalsbericht. Die Aktie gab unmittelbar nach der Vorlage fast 5 Prozent auf 27,60 Dollar nach. Zum Schluss des regulären Handels kostete die Microsoft-Aktie noch 29 Dollar.

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