Microsoft und eBay verbünden sich
Neue Front gegen Softwarepiraten

Microsoft und das Internet-Auktionshaus eBay wollen künftig gemeinsam gegen illegalen Softwarehandel vorgehen. Microsoft und eBay werden dazu ein spezielles Sicherheitskonzept verfolgen, teilten die Unternehmen am Mittwoch mit.

HB/dpa UNTERSCHLEISSHEIM. Der Softwarekonzern werde ab sofort den eBay-Kunden Information zum Aufspüren illegaler Microsoft-Angebote auf den Internet-Seiten des Auktionshauses zur Verfügung stellen. "Da wir schon im Vorfeld Aufklärung betreiben, können wir dazu beitragen, Käufer vor dem Erwerb illegaler Software zu schützen und sie in der Bewertung der Angebote zu sensibilisieren", sagte Jürgen Gallmann, Chef von Microsoft Deutschland.

Nach den gemeinsamen Plänen sollen Mitarbeiter von eBay durch Microsoft-Spezialisten auf die Erkennung von illegalen Software- Angeboten geschult werden. Die Basis der Zusammenarbeit bildet ein von eBay entwickeltes Sicherheitsprogramm. Mit dem so genannten VeRI- Programm (Verifizierte Rechte Inhaber) will das Auktionshaus allen Rechteinhabern die Möglichkeit geben, auf illegale Angebote hinzuweisen und diese löschen zu lassen.

Nach Angaben des Branchenverbands BSA (Business Software Alliance) ist durch Softwarepiraterie im Jahr 2001 allein in Deutschland ein direkter Schaden von 762 Millionen Euro entstanden. Der Anteil der Raubkopien liegt nach den Schätzungen hier zu Lande bei 34 Prozent.

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