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Microsoft und IBM wollen Spracherkennung evolutionieren

Microsoft und IBM wollen unabhängig voneinander auf dem Feld der Spracherkennung Produktinitiativen starten.

ddp MOUNTAIN VIEW. IBM stellt einen neuen Prozessor für Organizer (PDA) vor, in dem ein bestimmter Bereich des Chips bevorzugt für die Spracherkennung reserviert ist, wie der Informationsdienst CNet am Montag berichtete.

Den Forschern des Software-Konzerns Microsoft schwebt vor, dass der Nutzer über das Handy oder spezielle Automaten, die an öffentlichen Plätzen aufgestellt werden sollen, nur über seine Stimme Zugang zu jeglicher gewünschter Information erhält. Microsoft will den Angaben zufolge in Kürze Einzelheiten seines Konzepts bekannt geben, an dem sich unter anderem auch Cisco Systems, Philips, Intel und SpeechWorks beteiligen sollen.

Heutige Systeme der Spracherkennung leiden daran, dass der komplexe Vorgang die ganzen Ressourcen des Prozessors beansprucht. Dies steht im Gegensatz zum erklärten Ziel von Microsoft, Spracherkennung einfach zu gestalten und sie immer und überall verfügbar zu machen.

IBM lässt in seinen PDA-Chip 405LP die Erfahrungen einfließen, die das Unternehmen mit seiner Spracherkennungssoftware bereits gemacht hat. Der 405LP verfügt über Schaltkreise, die zunächst der Spracherkennung vorbehalten sind. Dieses Verfahren hat den Vorteil, dass der Prozessor andere Aufgaben parallel zum komplexen Prozess der Spracherkennung abarbeiten kann.

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