Microsoft will Software gegen Gebühr im Internet vertreiben
Bill Gates erwartet Fortsetzung beim Technologie-Boom

rtr REDMOND. Die Krise in der Internet- Branche bedeutet nach Einschätzung des Microsoft-Gründers Bill Gates nicht das Ende des Technolgie-Booms. Der jüngste Niedergang vieler Internet-Firmen sei nur "das Ende vom Anfang" der rasanten Entwicklung in dieser Branche, sagte Gates am Mittwoch vor 140 Wirtschaftsvertretern in Redmond. Die Krise in der "New Economy" zeige lediglich, dass ökonomische Gesetzmäßigkeiten weiterhin Geltung hätten.

"Dieses nächstes Jahrzehnt ist ein wichtiges", sagte Gates weiter. "Dies ist das Jahrzehnt, in dem Ihre Beschäftigung mit Datenverarbeitung nachhaltig wird." Eine Zukunft hätten vor allem Unternehmen, die wie E-Bay oder Amazon in Zeiten der Internet-Euphorie entstanden seien. Der Umsatz der Online-Einzelhändler werde sich den nächsten fünf Jahren vervierfachen.

Microsoft hat in den vergangenen Jahren Umsatzeinbußen bei Windows-Software und der Office-Familie hinnehmen müssen. In diesem Jahr will der Konzern Nachfolger dieser beiden Kernprodukte auf den Markt bringen. Zudem will Microsoft künftig Software gegen Gebühr im Abonnement über das Internet anbieten.

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