Microsoft zieht vor den Obersten Gerichtshof
Schwächerer Kurse an den US-Märkten erwartet

Die Aktienkurse an der Wall Street dürften die Handelssitzung am Mittwoch mit schwächerer Tendenz beginnen. Vor allem die Technologiekomponenten unter den 30 Dow-Jones-Werten dürften durch die vorsichtige Geschäftsprognose von Cisco Systems für das laufende Quartal belastet werden, sagten Marktbeobachter. Den Umsatz für das erste Bilanzquartal erwartet das Unternehmen unverändert oder bis zu 5% schwächer.

dpa-afx NEW YORK. Der S&P Future sank bis 14.45 Uhr um 0,5 % auf 1 201,40 Punkte, was Händler als Indikator für eine schwächere Eröffnung werteten. Am Vortag hatte der Standardwerteindex Dow Jones mit einem Plus von 0,55 % bei 10 458,74 Punkten geschlossen, während der marktbreitere S&P-500 Index um 0,33% fester bei 1 204,40 Punkten aus dem Handel ging. Der NASDAQ Composite fiel um 0,32 % auf 2 027,78 Zähler, und der NASDAQ 100 verzeichnete einen Abschlag von 0,38 % auf 1 696,37 Zähler.

Im Streit um die Monopolstellung von Microsoft zieht der US-Software-Konzern vor den Obersten Gerichtshof. Er will vor dem höchsten Gericht der Vereinigten Staaten erreichen, dass alle gegen ihn erhobenen Vorwürfe niedergeschlagen werden. Als Begründung führte Microsoft am Dienstagabend in Washington die umstrittene Rolle von Richter Thomas Jackson an. Weil dieser im ersten Prozess gegen die Regeln verstoßen habe, müsse das gesamte Kartellverfahren niedergeschlagen werden, fordert Microsoft.

Presseberichten zufolge hat die chinesische Regierung einen Boeing-Auftrag für 36 Flugzeuge des Typs 737 im Wert von zwei Mrd. $ genehmigt. Das schreibt das "Wall Street Journal Europe" (WSJE) in seiner Mittwochausgabe unter Berufung auf einen Sprecher von fünf Fluggesellschaften, welche die Flugzeuge übernehmen sollen. Boeing wollte diese Meldung allerdings nicht bestätigen.

Der Vorstand von General Motors (GM) wird Presseinformati onen zufolge das Übernahmeangebot der EchoStar Communications Corp für die GM-Tochter Hughes Electronics prüfen. Gleichzeitig wolle GM mit dem Medienunternehmen News Corp weiter verhandeln. Die Gespräche würden sich bereits in der Endphase befinden.

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