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Microsoft: Zukauf eines Partners

Der weltgrößte Softwarekonzern wird einen seiner Partner schlucken. In den letzten zwei Jahrzehnten habe Great Plains Software gezeigt, dass man gut zusammen arbeiten könne und dass Great Plains sehr innovativ sei, sagte Microsoft-Vorstandschef Steve Ballmer.

Die Übernahme wurde mit rund 1,1 Milliarden Dollar beziffert, bezahlt wird mit eigenen Aktien. Dabei bekommen die Great Plains-Aktionäre, gemessen am gestrigen Kurs, eine Prämie von rund 30 Prozent für ihre Papiere gezahlt. Great Plains bietet vor allem Programme für kleinere und mittelgroße Firmen an - meist Buchhaltungssoftware. Das Management geht davon aus, dass man trotz des noch laufenden Kartellverfahrens die Zustimmung zum Kauf bekommen wird.



Im noch anhängigen Gerichtsverfahren, in dem Microsoft schuldig gesprochen wurde, seine marktbeherrschende Stellung missbräuchlich benutzt zu haben, gibt es heute einen kleinen Fortschritt. Am Berufungsgericht wird Microsoft seine schriftliche Argumentation einreichen. Nach Presseberichten werden sich die Unternehmensanwälte dabei nicht nur auf Verfahrensfehler berufen, sondern auch Richter Thomas P. Jackson persönlich angreifen.

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