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Microsofts «Service Pack 2» für Windows XP wohl noch im August

Hamburg (dpa) - Microsoft will sein Betriebssystem Windows XP voraussichtlich noch im August mit einem umfangreichen «Service Pack» aufrüsten und sicherer machen. Einige Details des kostenlosen Software-Pakets stellte das Unternehmen vorab am Dienstag in Hamburg vor.

Hamburg (dpa) - Microsoft will sein Betriebssystem Windows XP voraussichtlich noch im August mit einem umfangreichen «Service Pack» aufrüsten und sicherer machen. Einige Details des kostenlosen Software-Pakets stellte das Unternehmen vorab am Dienstag in Hamburg vor.

«Für uns ist es das wichtigste Service Pack, das wir jemals auf den Markt gebracht haben, und es ist auch das größte», sagte Andreas Schönberg, Manager von Microsoft Deutschland. Schwerpunkt des 270 Megabyte großen Datenpakets sei vor allem die Sicherheit.

In den Grundeinstellungen soll die Software, die sich auf den Internetseiten des Unternehmens als CD bestellen oder herunterladen lassen soll, mit neuen Funktionen das System besser vor Hacker- und Virenangriffen sowie anderen Gefahren schützen. Die bereits in Windows XP existierende «Firewall» wurde gründlich überarbeitet und erweitert. Sie soll jetzt für den Anwender mehr Konfigurationsmöglichkeiten bieten und ist bei Lieferung bereits aktiviert. Unter anderem lassen sich künftig auch für die meisten Anwender lästige Pop-up-Fenster erstmals standardmäßig blockieren. Neben einem Update des Media Player 9 bietet das Service Pack auch eine Aktualisierung der Betriebssystems-Variante für den Tablet PC.

Microsoft beschäftige sich seit zwei bis drei Jahren sehr intensiv mit Sicherheitsfragen, sagte Microsoft-Manager Detlef Eckert. Dank der Anstrengungen des Unternehmens sei es zu immer weniger Sicherheitslöchern gekommen. Es sei jedoch immer mehr erforderlich, sich den schnell verändernden Gegebenheiten anzupassen. «Die Zeit zwischen dem Bekanntwerden einer Sicherheitslücke und dem Auftreten eines Virus wird immer kürzer.» Inzwischen habe sich das Ziel der meisten Angriffe vom Betriebssystem auf die einzelnen Anwendungen verlagert. «Dabei haben wir es eindeutig mit kriminellen Akten zu tun», sagte Eckert.

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