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Mikro-Fabrik der Zukunft soll Mittelstand auf die Sprünge helfen

Ein im Forschungszentrum Karlsruhe angesiedeltes virtuelles Unternehmen zur Fertigung von komplexen Mikrosystemen soll kleine und mittelständische Unternehmen künftig wettbewerbsfähiger machen.

dpa-afx KARLSRUHE. Nach Zentrumsangaben vom Montag bündeln ab dem 12. Dezember zunächst elf Firmen ihre Fähigkeiten im virtuellen Unternehmen "Mikro-Web-Fab". Die Zusammenarbeit wird vom Forschungszentrum koordiniert. Das Bundesforschungsministerium fördert das Verbundprojekt mit 4 Mill. DM.

Ziel von Mikro-Web-Fab ist der Aufbau eines Kompetenznetzwerkes. In ihm könnten kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) ihr spezifisches Know-How und einen Teil ihrer Produktionskapazität zur Verfügung stellen. Mit Hilfe der neuen Einrichtung sollen die Partner in einem Markt Fuß fassen, der ihnen wegen der hohen Anforderungen an komplizierte Fertigungstechnologien und interdisziplinäres Know-how bislang verschlossen gewesen sei, hieß es.

Das gemeinsame virtuelle Unternehmen ist nach Angaben von Projektkoordinator Ulrich Gengenbach in der Lage, Kunden eine komplette Betreuung für Entwicklung, Fertigung und Servicedienstleistungen anzubieten. Mikrotechnik ist unter anderem für die Bereiche Spritzguss, Beschichtung oder Mikroelektronik von besonderer Bedeutung.

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