Militärische und humanitäre Hilfe angekündigt
Putin bekräftigt Unterstützung der Nordallianz

Der russische Präsident Wladimir Putin hat der oppositionellen Nordallianz in Afghanistan weiterhin militärische und politische Unterstützung zugesagt.

ap DUSCHANBE. Bei Gesprächen mit dem 1996 gestürzten afghanischen Präsidenten Burhanuddin Rabbani und dem tadschikischen Präsidenten Emomali Rachmonow in Duschanbe bekräftigte Putin am Montag auch seinen Widerstand gegen eine Beteiligung von Taliban-Vertretern an einer künftigen afghanischen Regierung.

In einer gemeinsamen Erklärung verpflichteten sich die drei Politiker, Maßnahmen zur Stabilisierung der Lage in der Region zu verstärken. Außerdem versprachen sie Hilfen für die afghanischen Flüchtlinge. Das Dreiertreffen über die politische Zukunft Afghanistans kam nach Angaben Rachmonows auf Wunsch Putins zu Stande. Der russische Präsident hatte auf dem Rückweg vom APEC-Gipfel in Schanghai nach Moskau einen Zwischenstopp in der tadschikischen Hauptstadt eingelegt.

"Wir haben die Absicht der Russischen Föderation zur Unterstützung im militärisch-technischen Bereich bestätigt und über konkrete Pläne für humanitäre Hilfe an das afghanische Volk gesprochen", sagte Putin. Moskau unterstützt seit längerem Rabbani und dessen Nordallianz, die gegen das Taliban-Regime in Kabul kämpft. Auch Tadschikistan, das auf rund 1 200 Kilometern an Afghanistan grenzt, steht der Allianz nahe.

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