Militante Moslems bekennen sich zu Anschlag in Indien
Anschlag in Indien: Bekenneranruf von Moslemgruppe

Bei einem Terroranschlag mutmaßlicher Moslemextremisten auf das US-Kulturzentrum in der ostindischen Stadt Kalkutta sind am Dienstag mindestens fünf Polizisten getötet und 20 Menschen verletzt worden.

dpa NEU DELHI. Die Organisation Harkat-ul-Jehad-e-Islami mit Hauptquartier in Pakistan habe sich in einem Anruf zu der Attacke bekannt, berichtete der indische Fernsehsender Star News.

Zwei Bewaffnete hatten am Morgen von einem Motorrad aus mit automatischen AK-47-Sturmgewehren das Feuer auf die Wachen vor dem Kulturzentrum eröffnet. Vier Polizisten starben sofort, ein weiterer wenig später. 11 der 20 Verletzten seien Sicherheitskräfte.

Die Organisation Harkat-ul-Jehad-e-Islami kämpft im indischen Teil Kaschmirs um den Anschluss der Region an Pakistan. Sie ist eine Splittergruppe der radikalen Harkat-ul-Ansar-Organisation, die von den Vereinigten Staaten als terroristisch eingestuft wird.

Der indische Innen-Staatssekretär I.D. Swamy sagte im Fernsehen, der Anschlag zeige, dass Pakistans Präsident Pervez Musharraf trotz seiner Kampfansage gegen Moslemextremisten noch nichts unternommen habe. Indien macht militante Moslemgruppen aus Pakistan auch für den Terrorangriff auf das Parlament in Neu Delhi vom 13. Dezember verantwortlich. Nach dem Anschlag hatte sich die Kriegsgefahr zwischen beiden Atommächten bis zur Kriegsgefahr gesteigert.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%