Milliardär gab Vermögen nicht an
Aussichtsreichster Kandidat der Wahlen in Thailand vor dem Aus

afp BANGKOK. Knapp zwei Wochen vor den Parlamentswahlen in Thailand steht der aussichtsreichste Kandidat für das Amt des Ministerpräsidenten, Thaksin Shinawatra, vor dem Aus. Der Milliardär wurde am Dienstag für schuldig befunden, während seiner Amtszeit als stellvertretender Regierungschef 1997 nicht sein gesamtes Vermögen angegeben zu haben, wie der Vorsitzende der unabhängigen Korruptions-Kommission in Bangkok mitteilte. Sollte das Verfassungsgericht das Urteil bestätigen, dürfte Thaksin fünf Jahre lang kein politisches Amt übernehmen. Der Gründer der Telekommunikationsgruppe Shin hatte versichert, er habe "versehentlich" nicht sein gesamtes Vermögen angegeben. Meinungsumfragen sagen Thaksins Partei Thai Rak Thai (Die Thailänder mögen die Thailänder) bei den Wahlen am 6. Januar einen deutlichen Sieg voraus.

Der jetzige Ministerpräsident Chuan Leekpai, der von der Korruptions-Kommission ähnlicher Vergehen beschuldigt worden war wie Thaksin, wurde am Dienstag von den Vorwürfen freigesprochen. Chuans Demokratische Partei führt zur Zeit eine Sechs-Parteien-Koalition an.

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