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Milliardengeschäfte bei Chiracs China-Besuch - 26 Airbus gekauft

Der europäische Flugzeughersteller Airbus hat Aufträge für die Lieferung von 26 Maschinen nach China erhalten.

dpa-afx PEKING. Der europäische Flugzeughersteller Airbus hat Aufträge für die Lieferung von 26 Maschinen nach China erhalten. Nach einem Treffen des französischen Präsidenten Jacques Chirac mit Chinas Staats- und Parteichef Hu Jintao in Peking wurden am Samstag ferner Vereinbarungen mit französischen Firmen in Milliardenhöhe besiegelt. Der angeschlagene Industriekonzern Alstom SA unterzeichnete Verträge über den Bau von Lokomotiven und Zügen im Wert von einer Milliarde Euro. Der Ölkonzern Total SA gründet ein Joint Venture zum Aufbau einer Tankstellenkette in China. Das Versorgungsunternehmen Suez baut ein Wasseraufbereitungswerk in der Hafenstadt Qingdao.

Airbus vereinbarte, dass das chinesische Unternehmen Avic 1 Flügelteile des neuen, großen Airbus 380 herstellen wird. Die Einbindung Chinas in den Bau des größten Passagierflugzeugs der Welt lässt auf mögliche Aufträge für den Kauf der Maschine mit 555-Sitzen hoffen. Seit 1995 ist die Airbusflotte in China, Hongkong und Macao von 29 Flugzeugen auf mehr als 250 gewachsen. Die Fluggesellschaft China Eastern kaufte nun 20 Airbus A330-300, während Air China sechs A319 bestellte, die vor allem auf Flügen nach Tibet eingesetzt werden sollen. Der offizielle Auftragswert dürfte bei zwei Mrd. Euro liegen. Der Präsident von Airbus, Noel Forgeard, sprach von einem "neuen Meilenstein"./l

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