Millionencoup mit Computerteilen
Falsche Spediteure flogen bei Razzia auf

Die Polizei hat eine bundesweit im Transportgewerbe aktive Betrügerbande zerschlagen. Die Gruppe habe über Scheinfirmen Speditionsaufträge in Thüringen und Bayern erhalten und die Ladungen im Wert von insgesamt rund 1,5 Millionen Euro dann verschwinden lassen, teilte die Polizei in Köln am Freitag mit. Bei einer Razzia im Großraum Köln seien der mutmaßliche Kopf der Bande und weitere fünf Tatverdächtige festgenommen worden.

HB/dpa KÖLN. Die Bande habe mehrere Scheinfirmen gegründet und sich Großspediteuren als Subunternehmer angeboten. Bei einem Transport für einen Kunden in Regensburg seien im Mai dieses Jahres Computerteile im Wert von 1,3 Millionen Euro verschwunden. Ähnlich waren die falschen Spediteure nach Angaben der Polizei bereits Ende 2001 in Eisenach vorgegangen: Für einen dortigen Großspediteur sollten sie Computermonitore im Wert von 160 000 Euro nach Frankreich transportieren - die Ladung verschwand spurlos. In beiden Fällen erstatteten die Bandenmitglieder als vermeintliche Diebstahlsopfer Anzeige bei der Polizei.

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