Millionenkredite abgesichert
Bürgschaft für „Frankfurter Rundschau“ steht

Die Landesbürgschaft des Landes Hessen für die finanziell angeschlagene "Frankfurter Rundschau" ist nach Angaben der Zeitung am Mittwoch von den zuständigen Behörden ausgefertigt worden. Sie sichert Millionenkredite für das Druck- und Verlagshaus ab.

HB/dpa FRANKFURT/MAIN. Der neue Verlagsgeschäftsführer Günter Kamissek äußerte sich verhalten optimistisch, dass die "Frankfurter Rundschau" die aktuelle Krise überwinden kann. Im ersten Quartal seien die Umsatzzahlen im Plan gewesen, berichtet die Zeitung (Donnerstagausgabe).

Einen Einstieg anderer Medienunternehmen lehnte Kamissek ab. Es gebe auch kaum einen Verlag, in dessen Portfolio die "Frankfurter Rundschau" passe. Zudem gehe es auch um den Erhalt des publizistischen Anspruchs der Zeitung. "Rein kommerziell ausgerichtete Verlage sind problematisch", sagte der Geschäftsführer. In der Vergangenheit habe sich das Unternehmen "nicht schnell genug auf Marktveränderungen eingestellt". Die Frankfurter Rundschau müsse nun die Meinungsführerschaft zurück erobern und in der Rhein-Main- Region wieder an Boden gewinnen. Auch bei der überregionalen Präsenz an den Kiosken müsse die Zeitung wieder zulegen.

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