Millionenschaden
Zugkollision in Nordfriesland: Drei Verletzte

Bei einem Zugunglück in Nordfriesland sind am Montagabend drei Menschen verletzt worden. Ein Güter- und ein Regionalzug waren auf der Strecke Hamburg-Westerland/Sylt in Langenhorn zwischen Niebüll und Bredstedt kollidiert.

HB/dpa HAMBURG/NIEBÜLL. Unmittelbar vor dem Unfall um 19.55 Uhr sei der Güterzug im Bahnhof von Langenhorn entgleist, teilten Sprecher der Deutschen Bahn AG in Hamburg und des Flensburger Bundesgrenzschutzamts (BGS) mit. Nach ersten Ermittlungen entstand ein Millionenschaden.

Bahnsprecher Egbert Meyer-Lovis sagte, der Lokführer der von Sylt kommenden Regionalbahn sei schwer verletzt worden, zwei weitere Menschen leicht. Nach Augenzeugenangaben fuhr die Regionalbahn im Bahnhof von Langenhorn gerade wieder an, als die hinteren Wagen des von Husum kommenden Güterzugs der Nordfriesischen Verkehrs- Aktiengesellschaft aus den Schienen sprangen und die vorderen Personenwagen aufschlitzten. Mehrere Waggons stürzten um. Rund 20 Fahrgäste saßen nach Grenzschutzangaben im Zug. Ein BGS-Beamter sagte, es sei ein Wunder, dass nicht mehr passiert sei.

Nach Angaben von Meyer-Lovis nahmen am Abend Experten der Bahn, des BGS und des Eisenbahnbundesamtes an der Unfallstelle die Ermittlungen auf. Zwei Waggons des Personenzuges seien irreparabel. Die Unfallstelle könne erst von Dienstagvormittag an mit schwerem Bergungsgerät geräumt werden.

Die Strecke bleibe mindestens bis Freitag gesperrt, sagte der Bahnsprecher weiter. Dann solle ein Gleis freigeräumt sein. Das Gegengleis bleibe sogar bis zum 23. Dezember gesperrt. Ein Busersatzverkehr werde eingerichtet.

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