Millionenschwre Vermarktungsaktionen brachten wenig
Damen-WM hat in Los Angeles keine Zukunft

Nach erneut millionenschweren Einbußen stehen die WTA-Championships im Damentennis in Los Angeles offenbar vor dem Aus. Wie WTA-Exekutivchef Larry Scott am Abschlusstag der inoffiziellen Weltmeisterschaft erklärte, sei ernsthaft geplant, dass Turnier ab 2005 in einer anderen Metropole auszurichten.

HB LOS ANGELES. "Ich glaube, das wird passieren", sagte Scott. Die Chinesen, die in der Vorwoche mit einer Delegation in Los Angeles zu Gesprächen weilten, hätten ebenso Interesse an der Austragung des Turniers bekundet wie verschiedene Städte in Europa und Amerika.

Mit seiner Ankündigung zog sich Scott allerdings den Unmut der veranstaltenden Anschutz Entertainment Group (AEG) zu. Die Vertragsdauer zwischen der WTA und AEG beläuft sich auf sieben Jahre. Erst nach dem dritten Turnier 2004 sollte eine erste Zäsur gemacht und über die Zukunft der Championships beraten werden. "Doch nicht schon jetzt und schon gar nicht in der Öffentlichkeit", war der AEG-Vorstandsvorsitzende Tim Leiweke von Scotts Alleingang verärgert.

Leiweke gab zu, dass die seit dem vorigem Jahr in Los Angeles ausgetragenen Championships wiederum ein "massiver finanzieller Verlust" waren. Die Defizite belaufen sich auf Mill. von Dollar. Eine genaue Zahl wollte Leiweke jedoch nicht nennen.

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