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Mindestens 14 Tote bei Unruhen in Haiti

In Haitis Hauptstadt Port-au-Prince sind mindestens sieben Menschen bei Schießereien ums Leben gekommen. Mutmaßliche Anhänger des gestürzten Präsidenten Jean-Bertrand Aristide eröffneten an verschiedenen Stellen der Stadt das Feuer und zündeten mehrere Autos an.

dpa PORT-AU-PRINCE. In Haitis Hauptstadt Port-au-Prince sind mindestens sieben Menschen bei Schießereien ums Leben gekommen. Mutmaßliche Anhänger des gestürzten Präsidenten Jean-Bertrand Aristide eröffneten an verschiedenen Stellen der Stadt das Feuer und zündeten mehrere Autos an.

Das meldet der Sender Radio Métropole. Am Mittag war es in Port-au-Prince während eines Besuches von US-Außenminister Colin Powell zu Schießereien zwischen bewaffneten Banden und UN-Blauhelmen gekommen. Vier Menschen wurden dabei verletzt, Powells Delegation blieb unversehrt.

Bei einer Meuterei im Nationalgefängnis von Port-au-Prince kamen am Mittwochabend den Berichten zufolge sieben Häftlinge ums Leben. Häftlinge setzten ihre Zellen in Brand. Ihr Plan, das Chaos dann zur Flucht zu nutzen, scheiterte. Während der Unruhen beim Sturz Aristides Ende Februar dieses Jahres waren schon einmal sämtliche Häftlinge aus dem Nationalgefängnis ausgebrochen.

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