Mindestens 25 Tote
Kämpfe in Kolumbien

Bei einem Bombenanschlag und Kämpfen mit Rebellen sind in Kolumbien mindestens 25 Menschen getötet worden.

HB/dpa BOGOTÁ. Im Nordosten des Landes starben ein Kind und ein Mann bei der Explosion eines mit Sprengstoff präparierten Mopeds in der Nähe einer Militärpatrouille, teilten die Behörden in der Region Arauca am Montag mit. Über die Täter wurde zunächst nichts bekannt.

In der umkämpften Region Arauca an der Grenze zu Venezuela sind Einheiten der marxistischen Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (FARC), des an Kuba orientierten Nationalen Befreiungsheeres (ELN) sowie der extrem rechten Einheiten zur Selbstverteidigung Kolumbiens (AUC) aktiv.

Im Zentrum des Landes wurden nach Angaben des Militärs bei Gefechten mit den FARC mindestens 23 Rebellen getötet. Weitere 129 Rebellen seien gefangen genommen sowie große Mengen Sprengstoff und Waffen sicher gestellt worden.

Die FARC sind mit 17 000 Männern und Frauen unter Waffen die größte Rebellengruppe des Landes. Die Streitkräfte haben in den vergangenen Monaten vermehrt Nachschubwege und Lager der Rebellen angegriffen, um ihre Schlagkraft zu schwächen.

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