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Mindestens fünf Menschen sterben bei Militärmanöver in Kuwait

Reuters KUWAIT/WASHINGTON. Bei einem Unfall bei einem Militärmanöver in der Wüste von Kuwait sind mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen, darunter vier US-Soldaten. Aus Kreisen des US-Verteidigungsministeriums in Washington hieß es am Montag, ein US-Kampfflugzeug vom Typ F-18 habe über einem Truppenübungsplatz mindestens eine Bombe abgeworfen. Dabei seien Menschen am Boden getroffen und mindesten zehn Personen verletzt worden. Vier der Toten gehörten dem US-Militär an. Die US-Piloten hätten während der Übung ihr Ziel verfehlt, hieß es in arabischen Verteidigungskreisen unter Berufung auf Augenzeugen.

Zuvor war aus westlichen Verteidigungskreisen in Kuwait verlautet, sechs Soldaten seien ums Leben gekommen und acht bis zwölf weitere Soldaten seien verletzt worden. Die meisten der Opfer gehörten den US-Truppen an. In anderen diplomatischen Kreisen hieß es, die Zahl der Opfer könne noch steigen. US-Präsident George W. Bush sagte während einer Rede im US-Bundesstaat Florida, bei einem Manöver seien einige US-Soldaten ums Leben gekommen. Er bat die Zuhörer, der Opfer einige Minuten schweigend zu gedenken. Das US-Militär ist seit dem Golf-Krieg 1991 gegen Irak in Kuwait präsent. Auch Soldaten anderer westlicher Staaten sind in Kuwait stationiert.

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