Mindestens sieben Verletzte
Bombenattentat in Madrid

Kurz vor dem Halbfinalspiel der Champions-League ist in der Nähe des Stadions von Real Madrid eine Autobombe explodiert. Eine zweite Bombe detonierte etwa eine halbe Stunde später in rund zwei Kilometern Entfernung.

wiwo/ap/dpa MADRID. Eine halbe Stunde vor der Explosion habe ein anonymer Anrufer im Namen der baskischen Untergrundorganisation ETA vor dem Anschlag gewarnt, teilte die Polizei mit. Die Gegend sei daraufhin evakuiert worden.

Kurz darauf explodierte im Süden der spanischen Hauptstadt eine zweite Autobombe. Dabei sei niemand verletzt worden. Die Polizei vermutet, dass die Terroristen ihr Fluchtauto in die Luft gesprengt haben, um Spuren zu verwischen und die Beamten in eine Falle zu locken.

Die erste Detonation ereignete sich vor der Torre Europa, einem großen Büro-Hochhaus nahe dem Stadion, das wegen des Tages der Arbeit aber weitgehend leer war. In der Umgebung des Stadions befanden sich aber bereits zahlreiche Fußballfans. "Es hätte ein Blutbad geben können", sagte ein Mitarbeiter der Rettungsdienste. Aus weiter Entfernung war eine dichte Rauchwolke zu sehen.

Nach offiziellen Angaben soll das Match trotz des Anschlags stattfinden.

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