Mindestens zehn Menschen gestorben: Lassa-Fieber in Sierra Leone ausgebrochen

Mindestens zehn Menschen gestorben
Lassa-Fieber in Sierra Leone ausgebrochen

Im Südosten des westafrikanischen Staates Sierra Leone sind nach Angaben der Gesundheitsbehörden mindestens zehn Menschen an Lassa-Fieber gestorben.

Reuters FREETOWN. Im Südosten des westafrikanischen Staates Sierra Leone sind nach Angaben der Gesundheitsbehörden mindestens zehn Menschen an Lassa-Fieber gestorben. Vermutlich starben aber noch weitaus mehr Menschen an der Krankheit in den Flüchtlingslagern des westafrikanischen Landes.

"Die erbärmlichen Lagerbedingungen für Lebensmittel in den Flüchtlingslagern locken Ratten an und diese tragen dazu bei, dass sich die Krankheit ausbreitet", teilte das Uno-Flüchtlingshilfswerk UNHCR am Donnerstag mit. Rund 2 000 Verdachtsfälle wurden aus Flüchtlingslagern im benachbarten Liberia gemeldet. An der Krankheit, die durch den Kontakt mit Rattenurin oder verseuchten Lebensmitteln übertragen wird, sterben in der Regel 15 bis 20 % der Patienten. Sierra Leone, das sich gegenwärtig selbst von einem Jahrzehnt der Bürgerkriege erholt, beherbergt Zehntausende Flüchtlinge des Bürgerkriegs im benachbarten Liberia.

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