Mindestens zehn Tote und 20 Verletzte
Israel: Acht Tote bei Anschlag auf Bus

Ein palästinensischer Selbstmordattentäter hat sich am Mittwoch in einem Bus im Norden Israels in die Luft gesprengt und dabei mindestens acht Insassen mit sich in den Tod gerissen. Zunächst war von neun Opfern die Rede gewesen.

dpa JERUSALEM. Der Bus war von Haifa nach Jerusalem unterwegs. 14 weitere Insassen wurden zum Teil schwer verletzt, als der Mann einen im Gürtel versteckten Sprengsatz zündete.

Es war der erste Selbstmordanschlag seit zehn Tagen. Ein unbekannter Anrufer sagte dem arabischen TV-Sender El Dschasira, die radikal-islamische Hamas-Bewegung sei für den neuen Anschlag verantwortlich.

Regierungskreise in Jerusalem bezeichneten den neuen Anschlag nach Rundfunkangaben als Empfangsgeschenk" von Palästinenserpräsident Jassir Arafat für US-Außenminister Colin Powell. Powell wird am Freitag in Israel und den Palästinensergebieten erwartet. Der israelische Misterpräsident Ariel Scharon hatte es als tragischen Fehler bezeichnet, dass Powell auch Arafat in Ramallah treffen will.

Israel hatte am 29. März mit der Großoffensive gegen die palästinensischen Autonomiestädte im Westjordanland begonnen, nachdem mehrere Dutzend Israelis bei palästinensischen Selbstmordanschlägen getötet worden waren.

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