Mindestens zwei Wahlgänge sind nötig
Modus: So wird die EM vergeben

Mindestens zwei Wahlgänge sind nötig, bevor eine Kandidatur den Zuschlag bekommt.

HB/dpa NYON/HAMBURG. Zwei Tage nimmt sich die Uefa-Exekutive Zeit, um den Ausrichter der Europameisterschaft 2008 zu bestimmen. Nach einer letzten Präsentation der sieben Kandidaten am Mittwoch bewertet die zwölf Mitglieder umfassende Nationalmannschafts-Kommission, in der auch DFB-Generalsekretär Horst R. Schmidt vertreten ist, die Qualität der Bewerbungen in einer Rangliste. Dieser technische Bericht soll der Exekutive als Hilfe dienen.

Am Donnerstag legen sich im ersten Wahlgang die acht der 14 Mitglieder der Uefa-Exekutive, die nicht aus Bewerberländern kommen, auf zwei oder drei Kandidaten für die Endausscheidung fest. Unter den Wahlberechtigten ist auch DFB-Präsident Gerhard Mayer-Vorfelder. Vorsitzender ist der Spanier Angel Maria Villar Llona, da Uefa - Präsident Lennart Johansson als Schwede einem Bewerberland angehört.

Im zweiten Wahlgang dürfen auch die Exekutiv-Mitglieder abstimmen, deren Länder im ersten Durchgang ausgeschieden sind. Die absolute Mehrheit entscheidet über die Vergabe. Sollte dies unter drei Kandidaten keiner schaffen, scheidet der Bewerber mit der geringsten Stimmenzahl aus und ein dritter Wahlgang wird angesetzt. Erhalten bei diesem entscheidenden letzten Wahlgang die Finalisten die gleiche Stimmenanzahl, hat der Vorsitzende die entscheidende Stimme. Um 12.30 Uhr wird der Sieger informiert, eine Viertelstunde später das Ergebnis öffentlich verkündet.

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