Mindeststartabstand nicht eingehalten
Unglücksairbus offenbar in Sog eines Jumbos geraten

Auf der Suche nach den Ursachen für den Flugzeugabsturz in New York verfolgen die Ermittler eine neue Spur. Möglicherweise geriet der Unglücksairbus in den Sog einer unmittelbar zuvor gestarteten Maschine, wie die US-Verkehrssicherheitsbehörde (NTSB) am Mittwoch mitteilte.

ap NEW YORK. Die Boeing 747 der Japan Air Lines startete weniger als die empfohlenen zwei Minuten vor der abgestürzten American-Airlines-Maschine von derselben Startbahn.

"Wir glauben, es waren eine Minute und 45 Sekunden", sagte NTSB-Direktorin Marion Blakey. Zwar sei die Startfreigabe für Flug 587 nach Santo Domingo mit einem Abstand von zwei Minuten und 20 Sekunden erfolgt, aber offensichtlich hatte sich der Start der japanischen Boeing verzögert, wie NTSB-Sprecher Ted Lopatkiewicz erklärte. Auf dem Stimmenrekorder des drei Minuten nach dem Start abgestürzten Airbus waren klappernde Geräusche zu hören. Außerdem sprachen die Piloten von Luftturbulenzen.

Mittlerweile konnte der Hersteller des beim Absturz beschädigten Flugdatenschreibers die so genannte Black Box reparieren. Sie soll nun weiteren Aufschluss über die letzten Minuten des American-Airlines-Fluges geben. Der Airbus A-300 war am Montag im New Yorker Stadtteil Queens abgestürzt. Alle 260 Menschen an Bord kamen dabei ums Leben. In Queens wurden noch mehrere Menschen vermisst.

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