Mineralwassergeschäft könnte verkauft werden
Holsten will Mehrheit an Licher Privatbrauerei

Die Hamburger Holsten-Brauerei plant, die Mehrheit an der hessischen Licher Privatbrauerei zu übernehmen. Noch im Sommer will Holsten-Chef Andreas Rost eine entsprechende Option ausüben, heißt es aus Firmenkreisen.

cgs DÜSSELDORF. Holsten ist seit 1999 mit 27 Prozent an Licher beteiligt. Im Gegenzug könnte Deutschlands größter Bierkonzern das Mineralwassergeschäft verkaufen. Holsten-Chef Rost lässt offenbar bereits eine Trennung von der Tochter Hansa-Brunnen prüfen.

Ohne den Verkauf dürfte es für Holsten problematisch werden, den Kauf der Lich-Anteile zu bezahlen. Die Finanzlage sieht düster aus. Im vergangenen Jahr bescherte die polnische Tochter Brok, die Anfang Dezember verkauft wurde, den Hamburgern einen Verlust von mehr als 25 Millionen Euro, sodass Holsten für 2001 erstmals einen Verlust von rund elf Millionen Euro ausweisen muss. Die Dividende wird gestrichen.

Quelle: Wirtschaftswoche

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