Mini bringt BMW weiter nach vorn
BMW erhöht Tempo seiner Rekordfahrt

Im Monat September legte die Zahl der verkauften Autos sogar um 28 % auf 96 500 Stück zu. Dabei konnte auch die Kernmarke BMW wieder Zuwächse verzeichnen. Im Gesamtjahr will der weiß-blaue Autobauer erstmals die Absatz-Million erreichen.

dpa MÜNCHEN. Besonders stark profitiert der Konzern weiterhin vom neuen Mini. In den ersten neun Monaten wurden rund 105 000 Stück verkauft. Ursprünglich lag das Absatzziel für das Gesamtjahr bei 100 000 Minis. Im September verkaufte der Konzern 16 800 Minis, so viele wie in keinem Monat zuvor.

Auch die Marke BMW verzeichnete im September einen Nachfrageschub. Der Absatz stieg um 12 % auf 79 700 Fahrzeuge. In den ersten neun Monaten legte die Zahl der Verkäufe damit um 5 % auf 700 950 Autos zu. Die BMW-Aktie zählte mit einem Plus von zeitweise drei Prozent auf knapp 31 Euro zu den Gewinnern im Deutschen Aktienindex Dax.

In Westeuropa stieg der Absatz laut BMW in Großbritannien am stärksten. Vor allem wegen der großen Nachfrage nach dem Mini wuchs der Absatz der beiden Konzernmarken dort in den ersten neun Monaten um fast die Hälfte auf 97 200 verkaufte Autos. Auch in Italien, Spanien und Frankreich lag das Wachstum über 25 %.

In den USA legte der Absatz bis Ende September um 17 % auf 187 150 Auslieferungen zu. Auch in Asien ist BMW weiter auf Wachstumskurs. So stieg der Absatz in China um 42 % auf 6 600 Fahrzeuge und in Japan um 23 % auf knapp 33 000 Autos.

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