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Mini-U-Boot zur Rettung der "Kursk"-Besatzung auf dem Weg ins Nordmeer

Aus dem norwegischen Hafen Trondheim ist am Donnerstag ein Versorgungsschiff mit dem britischen Mini-U-Boot an Bord ausgelaufen, mit dessen Hilfe die Besatzung des russischen Atom-U-Bootes «Kursk» gerettet werden soll. «Wenn es noch Überlebende im U-Boot gibt, dann ist dies ihre beste Chance», sagte der britische Koordinator der Rettungsaktion, David Stanesby. Die Regierung in London hatte das Mini-U-Boot am Mittwoch nach Trondheim fliegen lassen, nachdem die russische Regierung offiziell um Hilfe gebeten hatte.

Das norwegische Versorgungsschiff «Normand Pioneer» braucht rund zwei Tage für die Fahrt zur Barentssee, wo die «Kursk» in 108 Metern Tiefe auf Grund liegt. Das britische Mini-U-Boot kann also frühestens am Samstag eingesetzt werden. Es soll an einer Ausstiegsluke der «Kursk» andocken. Es ist dafür geeigneter als die bemannten Tiefseekapseln, mit denen die russische Marine zur Zeit versucht, an der schräg auf Grund liegenden «Kursk» anzudocken.

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