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MiniMed: Verhageltes Quartal

An der Nasdaq gibt es kein Ende der Gewinnwarnungen. Nach Börsenschluss am Montag warnte der führende Hersteller von Insulinspritzen MiniMed, dass der Umsatz im vierten Quartal auf Grund von schleppenden Absätzen hinter den Erwartungen zurückbleiben wird. Außerdem wird ein neues System zur Messung des Blutzuckerspiegels einer weiteren Prüfung durch die Gesundheitsbehörde unterzogen. Das Management geht davon aus, im abgelaufenen Quartal zwischen 91 Millionen und 92 Millionen Dollar erwirtschaftet zu haben. Der Gewinn pro Aktie sollte bei 17 Cents liegen.

Die Analysten hatten jedoch 19 Cents Gewinn pro Aktie erwartet. MiniMed begründet den schwachen Umsatzanstieg damit, dass im vergleichbaren Vorjahresquartal die Umsätze - durch die Veröffentlichung einer neuartigen Insulinspritze - ungewöhnlich hoch waren. Für das erste Quartal 2001 prognostiziert das Unternehmen einen Umsatz von 75 Millionen bis 80 Millionen Dollar. Der Gewinn sollte im Vergleich zum Vorjahresquartal leicht auf 15 Cents pro Aktie wachsen. Sandra Hollenhorst Von Prudential bestätigt am Montag ihre Einstufung des MiniMed-Papiers mit "akkumulieren". Das Kursziel setzt sie bei 60 Dollar.

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