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Minister arbeiten an Kompromissvorschlag zu Rassismus-Konferenz

afp DURBAN. Nach dem Rückzug Israels und der USA von der UN-Rassismuskonferenz in Südafrika versuchen Vertreter der übrigen Länder, die Konferenz vor dem Scheitern zu bewahren. Ein am Montag um Mitternacht begonnenes informelles Treffen dauerte am Dienstagmorgen um zehn Uhr Ortszeit weiter an, wie aus dem Umfeld der Minister verlautete. Die Teilnehmer wollen nach den Worten des belgischen Außenministers Louis Michel einen vollständig neuen Text für die Abschlusserklärung ausarbeiten. Beteiligt sind dabei die südafrikanische Außenministerin Nkosazana Dlamini-Zuma, Michel sowie der Generalsekretär der Arabischen Liga, Amr Mussa.

Israel und die USA hatten ihre Delegierten am Montag aus Protest gegen Israel-kritische Formulierungen in der Abschlusserklärung der Konferenz abgezogen. Palästinenser und Araber wollen erreichen, dass Israel für seine Politik in den Autonomiegebieten verurteilt wird. Eine Kompromissvorschlag aus Norwegen lehnten sie ab. Die UN-Konferenz gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit endet am Freitag.

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