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Ministerium: Schützenpanzer-Milliardenauftrag noch nicht vergeben

Die beiden deutschen Panzerhersteller Rheinmetall und Krauss-Maffei Wegmann (KMW) können laut Aussagen aus dem Verteidigungsministerium noch nicht endgültig mit dem Milliardenauftrag für den Schützenpanzer Puma rechnen.

dpa-afx BERLIN/HAMBURG. Die beiden deutschen Panzerhersteller Rheinmetall und Krauss Wegmann-Maffei (KMW) können laut Aussagen aus dem Verteidigungsministerium noch nicht endgültig mit dem Milliardenauftrag für den Schützenpanzer Puma rechnen. In der gestrigen Sitzung des Haushaltsausschuss sei keine Vorlage zu diesem Thema behandelt worden, sagte ein Sprecher am Donnerstag auf Anfrage. Auch in keinem Ausschuss dieser Sitzungswoche sei dies der Fall gewesen. Zwar hätte es bereits vor einiger Zeit "konsolidierte Gerüchte" gegeben, das es soweit sei, doch dies stimme nicht, sagte der Sprecher weiter.

Die "Financial Times Deutschland" (Donnerstagausgabe) hatte zuvor berichtet, die beiden Firmen stünden vor einem der größten Aufträge ihrer Geschichte, weil der Haushaltsauschuss Anfang oder Mitte Dezember grünes Licht für den Bau des neuen Schützenpanzers geben werde. Für 410 neue Panzer sollen nach Zeitungsangaben insgesamt 3,05 Mrd. Euro investiert werden. Der Haushaltsauschuss entscheide zunächst über die Vorserie und die Grundausstattung in einem Umfang von 360 Mill. Euro, schreibt das Blatt. Die restlichen 405 Puma müssten bis Ende 2007 bestellt werden.

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