Ministerium weitet Schutzmaßnahmen aus
450 Ferkel aus den Niederlanden in Hessen entdeckt

Die Ferkel sollen aus dem niederländischen Maul- und Klauen-Seuchen-Gebiet stammen. Der hessische Betrieb wurde mittlerweile gesperrt. Bund und Länder wollen notfalls gegen MKS impfen

ap WIESBADEN. In Hessen sind 450 Ferkel entdeckt worden, die aus dem niederländischen Maul- und Klauen-Seuchen-Gebiet stammen. Der Betrieb, der die Tiere am 23. Februar über Nordrhein-Westfalen geliefert bekam, wurde sofort gesperrt, wie die hessische Sozialministerin Marlies Mosiek-Urbahn am Freitag in Wiesbaden sagte. Obwohl die Anlieferung der Ferkel bereits weit zurückliege, seien Blutproben entnommen und an das nationale Referenzlabor in Tübingen weiter geleitet worden. Bislang seien keine Auffälligkeiten an dem Tierbestand entdeckt worden.

Unterdessen weitete das Sozialministerium die Schutzmaßnahmen aus. Da die Seuche inzwischen auch in Irland ausgebrochen ist, wies die Ministerin die Veterinärbehörden an zu ermitteln, ob in den letzten acht Wochen Tiere aus Irland nach Hessen gekommen sind. Ebenso werde geprüft, ob Fleisch, Fleischprodukte und andere Lebensmittel tierischer Herkunft aus der betroffenen irischen Region in Hessen im Handel seien.

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