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Minivan-Rückruf kostet Daimler-Chrysler weniger als 100 Millionen Dollar

Der Rückruf von weltweit 1,2 Mill. Minivans kostet den Stuttgarter Autokonzern Daimler-Chrysler weniger als 100 Mill. Dollar. Das sagte ein Sprecher der US-Tochter Chrysler am Dienstag der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX.

dpa-afx DETROIT/STUTTGART. Der Rückruf von weltweit 1,2 Mill. Minivans kostet den Stuttgarter Autokonzern Daimler-Chrysler weniger als 100 Mill. Dollar. Das sagte ein Sprecher der US-Tochter Chrysler am Dienstag der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX. Der Rückruf werde die Gewinnaussichten von Chrysler für das vierte Quartal und das Gesamtjahr nicht schmälern. Die Daimler-Chrysler-Aktie gab bis Handelsende in einem schwachen Marktumfeld rund zwei Prozent ab, konnte sich damit aber etwas vom Tagestief erholen.

Die Kosten seien durch die üblichen Rückstellungen für derartige Rückrufe abgedeckt, betonte der Sprecher. Die Reparatur sei nicht besonders teuer und aufwändig. "Aber natürlich ist ein Rückruf ärgerlich." Der Konzern hatte wegen eines Elektronik-Fehlers allein in den USA 955 000 Minivans in die Werkstätten zurückgerufen. Der Elektronik-Fehler könne Probleme mit einem Seitenairbag verursachen.

Mehrere Modelle Betroffen

Betroffen sind die Modelle Dodge Caravan, Grand Caravan, Plymouth Voyager, Grand Voyager, Chrysler Town und Chrysler Country der Baujahre 1998 bis 2000 betroffen, geht aus einer Mitteilung des Konzerns an die amerikanische Verkehrssicherheitsbehörde Nhtsa hervor.

Den Angaben zufolge sind vier Personen bei Unfällen wegen der fehlerhaften Airbags verletzt worden. Insgesamt seien 782 Beschwerden gemeldet worden. Chrysler habe die Fahrzeuge vorsorglich zurückgerufen und zudem die Garantie für das betreffende Teil für Fahrzeuge mit über 70 000 Meilen Laufleistung verlängert, sagte der Sprecher. Bereits 2002 hatte es bei Chrysler wegen eines ähnlichen Defekts einen Rückruf gegeben.

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