Minus bei Binnenschiffen
Hafenumschlag mit Plus im Seeverkehr

Der Güterumschlag in den deutschen Häfen ist von Zuwächsen im Seeverkehr und Rückgängen bei den Binnentransporten geprägt.

ddp/vwd WIESBADEN. Während der Güterumschlag über See 2001 weiter um 1,5 Prozent zulegte, nahm die Verladung von und auf Binnenschiffe nach einem sehr guten Jahr 2000 wieder deutlich um 3,6 Prozent ab, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) in Wiesbaden am Dienstag mit.

Insgesamt wurden im vorigen Jahr in deutschen See- und Binnenhäfen 512 Millionen Tonnen Schiffsgüter ein- und ausgeladen. Im Jahr davor waren es 518,5 Millionen Tonnen. Über die Hälfte aller Güter (52 Prozent) wurde im Verkehr auf Binnenwasserstraßen, die übrigen im Verkehr über See umgeschlagen. Wollte man diese Gütermenge auf schwere Lkw verladen, benötigte man laut Destatis eine Lkw-Kolonne, die zehn Mal um die Erdkugel reicht.

Größter deutscher Hafen ist den Angaben zufolge weiterhin Hamburg mit deutlichem Vorsprung. Dort wurden 2001 insgesamt 93,26 Millionen Tonnen Güter umgeladen. Der bedeutendste deutsche Seehafen schlug zusammen mit 82,9 Millionen Tonnen im Seeverkehr auch 10,3 Millionen Tonnen Güter in der Binnenschifffahrt um. Damit ist Hamburg mengenmäßig sogar der drittgrößte "Binnenhafen" Deutschlands. Deutlicher Spitzenreiter der Binnenhäfen ist weiterhin Duisburg. Der Ruhrort-Hafen kommt mit 47,0 Millionen Tonnen Gesamtumschlag sogar auf Rang zwei aller deutscher Häfen vor Bremen (45,7 Millionen), Wilhelmshaven (40,9 Millionen), Lübeck (17,5 Millionen) und Rostock (17,1 Millionen). Der größte ostdeutsche Hafen an der Warnowmündung verbuchte 2001 insgesamt Umschlagrückgänge von 8,4 Prozent.

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