Minus nach neun Monaten ausgeweitet
Onvista schreibt Verluste

Der Finanzinformationsanbieter Onvista hat in den ersten neun Monaten des Jahres seine Verluste deutlich ausgeweitet. Grund dafür sei die unverändert schwache Nachfrage. Im Gesamtjahr will die Kölner Gesellschaft dennoch vor Steuern schwarze Zahlen schreiben.

HB DÜSSELDORF. Das im Prime Standard gelistete Unternehmen teilte am Montag mit, zwischen Januar und September sei der Umsatz auf 8,2 (Vorjahr 8,6) Mill. ? geschrumpft. Der Verlust habe sich nach Steuern auf 1,3 (minus 0,3) Mill. ? erhöht. Vor Steuern wurde ein Verlust von 2,2 (0,2) Mill. ? verbucht. Im Gesamtjahr rechne der Vorstand dennoch vor Steuern mit einem deutlich positiven Ergebnis. Dies werde durch einen Gewinn im Bereich Media erreicht. Auch ein außerordentlicher, nicht liquiditätswirksamer Ertrag aus der Hebung stiller Reserven im Zusammenhang mit der Fusion von Onvista Technologies und IS Innovation Software werde dazu beitragen.

Umsatzrückgang und Verlust in den ersten neun Monaten führte Onvista vor allem auf die unverändert schwache Nachfrage im Geschäftsbereich Technologies zurück. Der Bereich Media habe hingegen deutliche Zuwächse verbucht. Onvista liefert Finanzmarktdaten und-Informationen an Finanzdienstleister und Medienfirmen und erzielt mit den Lizenzgebühren daraus mehr als 70 % des Konzernumsatzes. Die restlichen knapp 30 % erwirtschaftet das Unternehmen mit dem eigenen Finanzportal im Internet. 2002 hatte Onvista bei einem Umsatz von 12,6 Mill. ? einen Gewinn von 2,5 Mill. ? verbucht.

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