Minus von 250 Millionen Euro: Continental: Verlust größer als erwartet

Minus von 250 Millionen Euro
Continental: Verlust größer als erwartet

Das Unternehmen aus Hannover ist erstmals seit zehn Jahren wieder in die roten Zahlen gerutscht. Das Minus fällt dabei auf Grund hoher Restrukturierungsaufwendungen größer aus als von Analysten erwartet.

HB DÜSSELDORF. Manfred Wennemer, neuer Chef beim Reifenhersteller Continental, muss laut dem Wirtschaftsmagazin "Wirtschaftswoche" Anfang März verkünden: Das Unternehmen aus Hannover ist erstmals seit zehn Jahren wieder in die roten Zahlen gerutscht, der Verlust im Geschäftsjahr 2001 beläuft sich auf rund 250 Millionen Euro. Experten hatten mit 180 bis 220 Millionen Verlust gerechnet.

Hauptursache: Der Aufwand für die Restrukturierung des Unternehmens ist mit insgesamt 440 Millionen Euro deutlich höher als erwartet. Größte Einzelposten sind die Kosten für die geplanten Werkschließungen in Mexiko, Schweden und Österreich, die zwar größtenteils im laufenden Jahr anfallen, aber in der Bilanz 2001 verbucht wurden.

Darüber hinaus drücken Schulden von rund 3,2 Milliarden Euro das Unternehmen. Sie entstanden auch dadurch, dass die Hannoveraner in das Geschäft mit Bremsen und Fahrwerksteuerungen eingestiegen waren.

Mehr dazu lesen Sie am Mittwoch ab 18 Uhr bei WiWo heute.

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